by olenka

Science meets Art

September 14, 2010 in Termine by olenka

Heute noch die letzte Gelegenheit, sich die Ausstellung im Alten Museum am Stadtbad Neukölln anzuschauen. Allerdings sollte das vor allem ein Tip für den Raum sein, in dem die Ausstellung stattfindet. Ich möchte niemanden verletzten, der sich drei Wochen intensiv mit der Kunst bzw. der Wissenschaft auseinandergesetzt hat, doch ist diese Arbeit anscheinend schwer nach aussen zu vermitteln. Mich und Nadja hat sie nicht erreicht. Schaut es euch selbst an und auf jeden Fall das “Heimatmuseum”!

Altes Museum, Ganghoferstr. 3 – 4, Berlin-Neukölln

by olenka

REALSTADT. Wünsche als Wirklichkeit

September 13, 2010 in Termine by olenka

Eine Stadt aus Wünschen gebaut? Der Aufruf nach Impulsen in der Stadtbildung richtete sich nicht nur an Stadtplaner, Architekten und Weitere, auch Einzelpersonen und Initiativen waren angesprochen, wenn man diese nun erreichen würde, da scheitert es meist doch an der Streuwirkung der verwendenten Medien. Wer also so vertreten ist in der großen Schau in der von Tristan Kobler hergerichteten Turbinenhalle, die allein schon einen Blick wert ist, kann man sich in der Zeit vom 2ten Oktober 2010 bis 28ten November 2010 im Kraftwerk Mitte anschauen.

Die Ausstellung ist täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.
Homepage der Ausstellung: www.realstadt.de

by milla

48 Stunden Neukölln – Grundsteinlegung ohne Stein und ohne Grund

June 23, 2010 in News, Raumforschung, Termine by milla

Das INSTITUT FÜR RAUMFORSCHUNG startet zu 48H Neuköln mit einer interaktiven Performance:

Die Besucher sind aufgefordert, anhand vorhandener Requisiten eigene Räume zu konstruieren. Die Performerin hat die Rolle der Interviewerin und Leiterin und befragt die Besucher zu ihren Vorstellungen von Raum.
Ausgestattet ist der Raum mit einer Ansammlung von Requisiten, Staffagen und Gegenständen. Verschiedene Fotos von Räumen stehen für die Projektion zur Auswahl, ebenso wie Requisiten, die von der Performerin nach Anweisung des Besuchers, oder aus ihrer Interpretation heraus, auswählt und arrangiert werden.
Es entsteht so ein ganz persönlicher Raum des partizipierenden Besuchers, resultierend aus dem speziellen Moment der Performance und ihren Interaktionen.

Es gibt neben der unmittelbaren Teilnahme die Möglichkeit, sich die Ergebnisse im Webforum zu betrachten, zu analysieren und zu kommentieren. Teilnehmer können selbst Foren zu Themen eröffnen, sich zu Gruppen zusammenfinden, Interessensgemeinschaften bilden. Sie können Inhalte diskutieren und Erfahrungen veröffentlichen, Kontakte austauschen und sich vernetzen.

INSTITUT FÜR RAUMFORSCHUNG
Lenaustrasse 14

Fr 25.06 19:00 – 22:00 Uhr
Sa 26.06 16:00 – 22:00 Uhr
So 27.06 13:00 – 19:00 Uhr

-> www.48-stunden-neukoelln.de
-> www.neukoelln-update.de

by ddie

Neue Webseite des Instituts

June 19, 2010 in News by ddie

Willkommen auf der neuen Webseite des Instituts für Raumforschung. Wir freuen uns über Deinen Besuch. Die Webseite bietet viele Möglichkeiten, sie basiert auf einem brandneuen WordPress 3.0. Die Seite bietet neben einem Blog mit den üblichen Funktionen wie Seiten, News, Kommentare, Bildergalerien jetzt auch alles was man für eine Community braucht: Benutzerprofile, Gruppen, Foren sowie die Möglichkeit über Kurznachrichten und E-Mail direkt mit einzelnen oder auch ganzen Gruppen direkt zu kommunizieren.

Viel Spaß wünscht
Daniel für das Webteam

by milla

Grundsteinlegung ohne Stein und Grund

June 14, 2010 in News, Raumforschung by milla

Es handelt sich um eine interaktive Performance, in welcher der Besucher anhand vorhandener Requisiten seinen eigenen Raum konstruieren kann. Ausgestattet ist der Raum mit einer Ansammlung von Requisiten, Staffagen und Gegenständen, die zur Gestaltung eines Raumes geeignet sind.

Die Performerin hat die Rolle der Interviewerin und Leiterin und befragt die Besucher zu ihren Vorstellungen von Raum. Verschiedene Fotos von Räumen stehen für die Projektion zur Auswahl, ebenso wie Requisiten, die von der Performerin nach Anweisung des Besuchers, oder aus ihrer Interpretation heraus, auswählt und arrangiert werden.

Es entsteht so ein ganz persönlicher Raum des partizipierenden Besuchers, resultierend aus dem speziellen Moment der Performance und ihren Interaktionen.

Es gibt neben der unmittelbaren Teilnahme die Möglichkeit, sich die Ergebnisse im Webforum zu betrachten, zu analysieren und zu kommentieren. Teilnehmer können selbst Foren zu Themen eröffnen, sich zu Gruppen zusammenfinden, Interessensgemeinschaften bilden. Sie können Inhalte diskutieren und Erfahrungen veröffentlichen, Kontakte austauschen und sich vernetzen.

„Instituts“ – Gründung

Der Grundstein, der gelegt wird, existiert nicht, auch das Institut hat keinen Ort. Der offene, zu bildende, flüchtige Raum ist zugleich Thema und Plattform des „Instituts“ und wird durch die Performance aktiviert. Die Aktion ist die erste Phase der Gründung eines Instituts, dass keine Institution ist, sondern sich über die Beteiligung einzelner Akteure konstituiert – von der Basis ausgehend, nicht autoritär oder elitär. Es schafft den Raum, über Raum zu forschen. Es untersucht kulturelle Bedingungen auf der Schnittstelle zwischen den Disziplinen, agiert auf den Ebenen von Wissenschaft und Kunst. Langfristiges Ziel des „Institutes“ ist es, Aktionen zu ermöglichen, die Kunst und Wissenschaft zu diesem Thema miteinander vernetzten und bereichern. Dies soll in Form von Vorträgen, Ausstellung und gemeinsamen Publikationen umgesetzt werden.

Hintergrund

Raum wird hier begriffen als eine gesellschaftliche Dimension im Sinne eines psychischen (mental mapping), physischen und diskursiven kulturellen Raums. Er ist das Koordinatensystem für Positionierung, für Aktion, für unser Leben. Die Verortung in ein Gefüge, in einen überschaubaren Raum, ist Basis für Orientierung und zielgerichtete Bewegung.

Raum ist ein Ort, der definiert werden muss. Der Ort ist die Ordnung, nach der Elemente in Koexistenzbeziehungen aufgeteilt sind. Er ist damit eine statische Größe, der Raum ist die zeitliche, kulturelle Dimension, die den Ort definiert. Demnach hat jede Kultur ihren eigenen Raum, den sie für sich bestimmt, erschließt und wahrnimmt.

Die Zeit, die vergeht, manifestiert sich in Erinnerungen, Erinnerungen generieren Geschichte, die als Bestandteil jeder kulturellen Identität lebt und prägt. Kulturelle Identitätsbildung erfährt eine neue Herausforderung, wenn der kulturelle Raum nicht mehr regional abgrenzbar ist.