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Portrait Nadja Milenkovic Nadja Milenkovic

Als Tochter eines serbischen Vaters und einer deutschen Mutter wuchs ich in den 80ern in verschiedenen Städten und Regionen Deutschlands auf.
Die Auseinandersetzung mit dem sich stetig wandelnden Raum führte mich zunächst zu einem Studium der Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Osnabrück und weiter an die Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main , wo ich unterstützt von einem Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes Graphik-Design und freie Kunst studierte. Die mich umgebende Landschaft – die natürliche und die konstruiert gesellschaftliche, oder auch die Soziologie des Raumes bildet meinen Interessensschwerpunkt. Mit den Medien Malerei, Zeichnung, raumbezogener Installation sowie partizipatorischer Kunstaktionen und der Erschaffung der virtuellen Interaktionsplattform Infurafo geht es mir stets um die Erforschung von Raum im Sinne Hanah Arendts:
„Was immer menschliches Leben berührt, was immer in es eingeht, verwandelt sich sofort in eine Bedingung menschlicher Existenz. Darum sind Menschen, was auch immer sie tun oder lassen, stets bedingte Wesen.“ (Hannah Arendt 2008)
>>>www.nadja-milenkovic.com

Portrait Sebatian Seitz Sebastian Seitz

Geboren 1972 in Frankfurt a.M. Studierte Produktgestaltung an der HfG Offenbach.

Seine Referenzen reichen von der Konzeption, Planung und Realisierung mehrerer Interiordesignprojekte, wie Messewohnungen und Veranstaltungsräume, über Ausstellungs- und Eventdesign für namhafte internationale Kunden, bis hin zu experimentellen medialen Rauminstallationen.
Als selbstständiger Gestalter arbeitet er zudem in den Bereichen Design, Artwork und 3D-Realization/Alias-Modelling unter anderem für mehrere Automobilunternehmen.
Ein Spezialgebiet liegt im Bereich Licht- und Leuchtengestaltung und dem Einsatz neuer Technologien.

Zwischen 2005 und 2007 war er Geschäftsführer Product Development von dreizueins® – architektur design grafik. In der Kurzen Zeit, in der die dreizueins® gbr als gemeinsame Firma existierte, konnte sie sich erhebliches Ansehen erarbeiten und gewann viele Preise.
Nach der Umwandlung der dreizueins® gbr in “dreizueins network” – als Netzwerk einzelner selbständiger Firmen, gründete er SESE DESIGN mit Sitz in Berlin.   >>>www.sese-lab.eu >>>www.sese-design.com

Eva Gaubitz

 

Als Novemberkind der 80er Jahre mit natürlicher Veranlagung zum geographischen Süden lag mir ein Studium der Romanistik in Frankfurt am Main und Marseille nahe. Magistra Artium wurde  ich 2009, mit einer Arbeit über die Darstellung städtischen Raumes in frankophoner Literatur, für die mir der Ludwig-Landmann Preis für Stadtforschung verliehen wurde.

Nach einer einjährigen Phase des Übergangs lebe ich nun zur binationalen Promotion in Frankreich und Deutschland. In meiner Arbeit sollen verschiedenste Konzepte Raum wahrzunehmen, zu begreifen und künstlerisch umzusetzen vertiefend untersucht werden. Grundlage bilden die Texte junger afrikanischer AutorInnen, die durch ihre Beschreibungen einen neuen Blick auf die Straßen, Parks, Hinterhöfe, Monumente und viele weitere symbolische, repräsentative oder auch versteckte, imaginäre Orte europäischer Metropolen wie Paris oder Berlin ermöglichen.

Meine akademisch wohlsortierten Überlegungen zu so wichtigen Eckpfeilern menschlicher Orientierung wie Raum und Zeit trugen mit zur Idee bei, eine Möglichkeit des offenen interdisziplinären Austauschs zu schaffen. Der im Web zur Verfügung gestellte Open Space soll in Zukunft eine Vielzahl tatsächlicher Begegnungen in reellen Räumen ermöglichen und durch die theoretische Vertiefung von Performances, Ausstellungen und Vortragsreihen eine wachsende Plattform sein. Ich verstehe das Projekt als kleinen Beitrag zu einer unbedingten Universität (Jaques Derrida) – die bedingt durch, Rationalisierung und Gleichschaltung verschriebenen, Schul- und Universitätsreformen in Europa, wie global nicht mehr existent sein wird – und als einen Austausch frei von allen politischen, ökonomischen und akademischen Instanzen.

Lisa Heinrich Lisa Heinrich

Kulturanthropologin und Literaturwissenschaftlerin. Sie arbeitet als Projektkoordinatorin für ein Freizeit-patenschaftsprojekt und ist daneben als Wortakrobatin in eigenen Projekten tätig. Darunter Live Performances zwischen Gestaltung, Malerei und Lesung. Mitarbeit bei Ausstellungen und Projekten von Intransitos und Neuköllnimport.

Christine Christine Mederer

hat 2003-2010 Visuelle Kommunikation an der HFG Offenbach und Freie Kunst an der Karel-de-Grote-Hogeschool/ Sint-Lucas, Antwerpen studiert, und sich mit Zeitschleifen, Endlosräumen und Kettenreaktionen beschäftigt.
Besonderes Interesse liegt auf den Mechanismen der Inszenierung von Raum und der Idee von Raummodellen als Gedankenstrukturen. Theoretische Forschungsarbeiten zu den Begriffen von Fake und Attrappe.   >>>www.christinemederer.de

Ola Kopka

Ich bin studierte Architektin. Nachdem ich Finnland verließ, wo ich als Architektin gearbeitet habe, war mir klar, dass Berlin mich in anderer Form herausfordern wird. Und gerade der Umzug nach Neukölln hat mich allein mit meinem Dasein mitten in den Diskurs gebracht, den dem ich eine Position beziehen möchte. Für mich ist Infurafo die Möglichkeit, meine Fähigkeiten im sozialen Raum einzusetzen.